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Buddiflow
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Für meinen Weg zu Slowly muss ich etwas ausholen.

Wir leben in einer schnelllebigen Welt, in der von einem erwartet wird immer schnell auf Abruf zu reagieren. Beispiele gibt es zu Genüge. Ich bin zu einer Zeit geboren und aufgewachsen, in der es weder das Internet noch Smartphones gab. Meinen ersten Internetanschluss bekam ich mit 16 Jahren. Damals hieß das noch ISDN und nicht DSL/Kabel – und trotz der gebündelten Leitung (zum Leid meiner Eltern, die in der Zeit wo ich das Internet benutzt habe, nicht telefonieren konnten) und unglaublichen Datendurchsatzraten von 14 KBit/s (richtig gelesen, liebe Jugend, das ist kein Tippfehler) war ich glücklich.

Das wohltuende Gefühl nach den krächzenden Einwählversuchen des Modems (diese Geräusche kennt man heute allenfalls noch von Fax-Geräten) eine Internetseite öffnen zu können und einen Chatraum zu betreten, waren legendär. Ja, damals gab es noch Chaträume, sozusagen der Ur-Vater von WhatsApp. Wenn es schneller gehen musste, konnte man entweder für 49 Pfennig (das ist die damalige Währung – an alle unter 20 Jahre) eine SMS versenden oder denjenigen anrufen und hoffen, dass er da war. Damals gab es auch noch keine Flatrates, weshalb es nützlich war sich nur kurz im Internet aufzuhalten oder auf dem Handy zu telefonieren und sich dann zu verabreden.

Was ich damit sagen will? Ganz einfach. An manchen Tagen vermisse ich diese Entschleunigung die damals normal war. Durch den technischen Fortschritt sind viele Werte die damals wichtig waren verschwunden. Wenn ich mir heute manche WhatsApp-Nachrichten oder generell schnell hingeklatschte Kommentare bei YT oder ähnlichen Plattformen durchlese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Rechtschreibung und Grammatik sind heute scheinbar genauso Fremdworte wie Respekt und Empathie. Aber auch mit Worten wie Entschleunigung und Geduld lässt sich heute nichts mehr anfangen.

Da ich genug von Yoda-Deutsch und fehlender Interpunktion hatte, machte ich mich auf die Suche nach einer Kommunikationsform, die all diese Wörter wieder zurück in die Köpfe der Nutzer bringt und bin auf Slowly aufmerksam geworden. Den Entwicklern dieser App kann man nur danken, denn all die Wörter, die ich im Alltag vermisse, finde ich hier wieder. Die künstlich erzeugte Zustelldauer auf Basis der Entfernung zum Empfänger spielt mir dabei in die Karten. Meiner Meinung nach macht genau dieser Schritt in die Vergangenheit Slowly so einzigartig.

Ich freue mich über Briefe von allen, denen es genauso geht und in der Vergangenheit schwelgen wollen. Natürlich sind auch alle anderen Einsendungen willkommen.

Bis bald
– Buddiflow

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